Covid 19

Informationen zur Corona-Pandemie

Die Corona-Pandemie hält die Welt in Atem und wirkt sich nachhaltig auf unser Leben aus. Auch bei Trauerfällen und bei Beerdigungen gibt es Infektionsschutzregeln, die zu beachten sind und über die wir Sie auf dieser Seite informieren möchten.

Beratungsgespräch

Um eine Bestattung zu organisieren, ist ein Beratungsgespräch zwischen den Angehörigen und uns erforderlich. Derzeit können wir keine Beratungsgespräche im häuslichen Umfeld anbieten, sondern lediglich in unseren Geschäftsräumen. Damit der Mindestabstand gewährleistet ist, können an diesem Beratungsgespräch maximal drei Angehörige anwesend sein.

Corona-1

Feuerbestattung

Vor der eigentlichen Kremation findet im Krematorium eine zweite Leichenschau durch einen Rechtsmediziner oder einen Amtsarzt statt. Die Krematorien erlauben derzeit nicht, dass die Verstorbenen persönliche Kleidung tragen. Es ist nur möglich, die Verstorbenen mit einem Totenhemd anzukleiden.

Versorgung von infektiösen Verstorbenen

Für den Umgang mit SARS-CoV-2-infizierten Verstorbenen gelten weiterhin die Anforderungen von § 7 der Bestattungsverordnung:

Litt der Verstorbene bei seinem Tod an einer übertragbaren Krankheit, bei der die konkrete Gefahr besteht, dass gefährliche Erreger beim Umgang mit dem verstorbenen übertragen werden, oder besteht der Verdacht einer solchen Krankheit, so gilt unbeschadet der nach anderen Vorschriften zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten angeordneten Schutzmaßnahmen für diejenigen, die eine Bestattung vorbereiten, folgendes:

1. Die Leiche darf nicht behandelt, insbesondere nicht gewaschen, rasiert, frisiert oder umgekleidet werden, soweit bei Vornahme der Behandlung die konkrete Gefahr der Übertragung besteht;
2. die Leiche ist unverzüglich in ein mit einem geeigneten Desinfektionsmittel getränktes Tuch oder auf andere ebenso geeignete Weise einzuhüllen, soweit dadurch die Gefahr einer Weiterverbreitung der Krankheit verhindert wird, und einzusargen;
3. der Sarg darf nicht geöffnet werden und am Sarg ist ein entsprechender deutlich erkennbarer Hinweis anzubringen.

Teilnahme an Beerdigungen

Am 09.12.2020 ist in Bayern die 10. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (10. BayIfSMV) in Kraft getreten. Im § 3 der 10. BAyIfSMV wurden jetzt Allgemeine Ausgangsbeschränkungen dahingehend verordnet, dass das Verlassen der eigenen Wohnung nur bei Vorliegen triftiger Gründe erlaubt ist (Abs. 1). Im Absatz 2 sind die triftigen Gründe aufgelistet. Nach dessen Nr. 9 ist ein triftiger Grund die Begleitung Sterbender sowie die Teilnahme an Beerdigungen im engsten Familienkreis.

Am 11.12.2020 Hat das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege (StMGP) die nachfolgenden Informationen zu Bestattungen aufgrund der 10. BayIFSMV herausgegeben:

Nach § 3 der 10. BayIfSMV ist das Verlassen der Wohnung nur bei Vorliegen triftiger Gründe erlaubt. Ein triftiger Grund ist nach § 3 Abs. 2 Satz 1 Nr. 9 die Teilnahme an „Beerdigungen im engsten Familienkreis“. Solche Beerdigungen dürfen durchgeführt werden. Der Begriff „Beerdigung“ umfasst dabei insbesondere Trauerfeiern, Totengebete, Aussegnungen, Abschiednahmen sowie die Beisetzung an der Grabstätte. Dies gilt unabhän- gig davon, ob der jeweilige Teil der Beerdigung in einer Kirche, auf einem gemeindlichen oder kirchlichen Friedhof, in einem Krematorium oder etwa den Räumen eines Bestattungsunternehmens stattfindet. Der „engste Familienkreis“ umfasst jedenfalls Verwandte und Verschwägerte des Verstorbenen im ersten und zweiten Grad sowie den Ehegatten/Lebenspartner beziehungsweise nichtehelichen Lebensgefährten des/der Verstorbenen. Insge- samt dürfte dieser Kreis im Regelfall nicht mehr als 25 Trauergäste umfassen. In Gebäuden ist der Teilnehmerkreis im Übrigen durch die Anzahl der Plätze, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Plätzen gewahrt wird, beschränkt und kann im Infektionsschutzkonzept des Trägers der Örtlichkeit zahlenmäßig weiter eingeschränkt werden.

Im Übrigen sind für die Durchführung von Beerdigungen weiterhin die Regeln für Gottesdienste und Zusammenkünfte von Glaubensgemeinschaften nach § 6 der 10. BayIfSMV entsprechend anwendbar. Damit gelten für Beerdigungen folgende weiteren Vorgaben:

– Zwischen Personen, die nicht demselben Hausstand angehören, ist ein Mindestabstand von 1,5 m zu wahren.
– Für die Besucher gilt Maskenpflicht.
– Gemeindegesang ist untersagt.
– Es besteht ein Infektionsschutzkonzept des Trägers der Örtlichkeit, das die Infektionsgefahren im Hinblick auf die örtlichen Traditionen und Gegebenheiten minimiert. Dieses hat insbesondere Maßnahmen zur Einhaltung der dargestellten Vorgaben sowie zur Reinigung und Lüftung (in Gebäuden) zu umfassen. Das Infektionsschutzkonzept ist auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.

Für eine anschließende Zusammenkunft der Trauergäste gilt § 5 der
10. BayIfSMV zu Veranstaltungen. Diese ist nach § 5 Satz 1 der 10. BayIfSMV grundsätzlich untersagt. Für Ausnahmegenehmigungen ist § 5 Satz 2 der 10. BayIfSMV zu beachten. Zulässig ist eine Zusammenkunft des in § 3 Abs. 2 Satz 1 Nr. 5 der 10. BayIfSMV genannten Personenkreises im öffentlichen Raum oder in privat genutzten Räumen.

Matthias Liebler

Matthias Liebler

Bestattermeister

Sie haben Fragen? Gerne steht Ihnen Matthias Liebler telefonisch unter 09391 9828-0 oder per E-Mail zur Verfügung.